Montag, 16. April 2012

PAC/Berlecon-Studie "UCC-Strategien 2012"


Eine weiter spannende Studie zu UCC wurde veröffentlicht. Sie kommt zu dem Thema dass die Modernisierung des Arbeitsplatzes zum Top-ITK Thema wird. Befragt wurden 150 ITK verantwortliche aus Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern.
Nach der Studie, hat fast jedes zweite Unternehmen bereits damit begonnen, Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit mobil bereitzustellen bzw. mobile Mitarbeiter in die internen Abläufe zu integrieren.
Nach dem Ideal der Unified Communication, bieten die Integrationslösungen eine breite Palette. Angefangen von Einnummernereichbarkeit (stationär und mobil), bis hin zu umfassenden Lösungen, die mobiles Audio-, Web- und Videoconferencing sowie die mobile Anbindung an Präsenzmanagement-Systeme ermöglichen.
Die Studie belegt, dass der Bedarf an mobiler Integration in großen Unternehmen überproportional stark ausgeprägt ist. Die Einführung steht bei den meisten Unternehmen zurzeit noch am Anfang oder befindet sich in der Testphase. In Zukunft möchte aber jedes dritte Unternehmen in mobile Services investieren.

Dienstag, 3. April 2012

UC-Studie in aller Munde

Ergebnisse der HMP UC-Studie Trend 2012 werden auch in anderen Blogs verwendet.

Viral funktioniert nunmal :)

Zum Artikel über die Studie im Business Ready Blog.

Donnerstag, 29. März 2012

Neue Kolumne von Thomas Schmutzer im Report

Der Titel der neuen Ausgabe seiner Kolumne lautet "Zündende Idee beim Kaffee" und beschreibt wie unterschiedlich fortgeschritten der Prozess der Wandlung der Arbeitswelt ist.

Link zum Artikel

Viel Spaß beim Lesen!

Mittwoch, 21. März 2012

UC steckt noch in den Kinderschuhen...

Unified Communication ist heutzutage in aller Munde und doch ist es noch ein weiter Weg bis das Potenzial, welches zweifellos mannigfaltig vorhanden ist, gehoben sein wird. Was sich allein schon an der Begrifflichkeit zeigt, denn obwohl UC ein Trend ist, den man nicht mehr wegleugnen kann, wird es doch oftmals mit deutlichen Unterschieden verstanden.

Meine Definition von Unified Communication ist die Integration von Medien/Geräten in einer einheitlichen Umgebung, was zu gesteigerter Erreichbarkeit, beschleunigten Prozessen und Projektarbeit führt. Unified Communications bildet die Brücke zwischen Kommunikations- und Informationskanälen mit dem Ziel dem Benutzer einfach an seinen - möglichst wenigen - Endgeräten mit möglichst einheitlicher Benutzungsoberfläche unter Nutzung des optimalsten gerade verfügbaren Transportweges (wireless oder wired), Zugang zu den gerade von ihm benötigten Applikationen (Business oder Privat) zu gewähren. Dabei steht für mich vor allem die Usability im Vordergrund während die Technik in den Hintergrund tritt - denn nur wenn der Nutzen für den Nutzer gegeben ist, wird UC auch angenommen und zum gewünschten Erfolg führen.

Oftmals wird Unified Communications aber auch anders gesehen. Als Produkt, als neues Tool oder auch als neuer Kommunikationskanal. Besonders letztere Ansicht sehe ich als kritisch in einer Zeit, wo wir unter Reiz- und Informationsüberflutung ausgehend von diversen Kommunikationskanälen wie Email, SMS, Festnetz, Handy, Skype etc richtiggehend leiden.

...und beginnt langsam dem Kindesalter zu entwachsen

Und trotz aller immer noch vorhandenen Unklarheiten und Missverständnisse: Unified Communication interessiert und begeistert.

Das zugrundeliegende Potenzial wird zunehmend erkannt und will gehoben werden, wie die von HMP 2012 bereits zum zweiten Mal durchgeführte Studie beweist. Schon 2011 wurde die erste österreichweite Unified Communications Studie von HMP veröffentlicht. Die befragten CEOs und CIOs gaben Einblick in ihre Einschätzungen, Bedürfnisse und Hürden zum Thema Unified Communications. Ganz klar ergab die Studie, daß UC vor allem für die Verbesserung von Kundenservices und die Beschleunigung der internen  Geschäftsprozesse eingesetzt wird.

Auch heuer - genau genommen im Februar 2012 - wird die neu durchgeführte UC Studie von HMP wieder veröffentlicht. Allein die Tatsache, daß diesmal bereits 311 Topmanager daran teilgenommen haben, was einem Anstieg von 38% entspricht, zeigt das eindeutig gestiegene Interesse an diesem Thema.

Ein paar Highlights aus der Studie vorab betrachtet, zeigt sich, daß der Einsatz von UC im Bereich Customer Care von 72% als besonders sinnvoll bewertet wurde, danach folgen Vertrieb mit 58% und Administration mit 55%.

UC wird dabei immer mehr zum Thema für die Chefetage, denn 47% der UC Projekte sind im Top Management angesiedelt. Die größten Erwartungen an Unified Communication-Lösungen werden in die verbesserte interne Zusammenarbeit (67 %) und niedrigere Gesamtkosten (55 %) gesetzt. Aber UC wird nicht nur zur Kostensenkung, sondern vielmehr für Verbesserung des Kundenservices und interner Prozesse eingesetzt.

Alle Details und Inhalte zur Studie finden Sie ab Ende Februar 2012 auf www.hmp-consulting.com/aktuelles/
Zusammenfassend gesagt, ist Unified Communications ist nicht nur ein Thema für die Top 100 Unternehmen, sondern  für alle Unternehmen mit hoher Kommunikationsintensität, hoher Mobilität von Mitarbeitern bzw. mehreren Standorten

Mittwoch, 29. Februar 2012

orf.at: SMS-Nachfolger joyn startet noch 2012

"Die Industrievereinigung der internationalen Mobilfunkanbieter (GSMA) hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona überraschend einen neuen Standard für Kommunikationsdienste (RCS-e - Rich Communications Suite enhanced) vorgestellt. Grund für die Einführung des neuen Standards ist das schwindende Geschäft mit Kurzmitteilungen.

„Wir sehen eine klare Nachfrage nach verbesserten Mitteilungs- und Sprachtelefonieservices. Mit dem neuen Standard geben wir den Startschuss für zukünftige Internet-basierte Sprach- und Nachrichtendienste“, so GSMA-Generaldirektorin Anne Bouverot. Der Name joyn soll laut GSMA für Erreichbarkeit, Sicherheit, Qualität und Verbindung über alle Netze hinweg stehen. „Mit dem Namen wollen wir den Kunden sagen: Es ist einfach da und funktioniert“, so Bouverot weiter.

Die Vorteile für den Nutzer

Mit joyn können Handynutzer künftig unbegrenzt lange Nachrichten, statt wie bisher auf 160 Zeichen beschränkt, übermitteln. Auch die Unterhaltung mit mehreren Nutzern gleichzeitig (Gruppenchat) mit der Möglichkeit der Zuschaltung eines Videotelefonats sowie generell der Versand von multimedialen Inhalten wie Videos soll möglich sein.

Weiters sollen Dokumente, Fotos und der eigene Standort während eines Telefongesprächs an seinen Gesprächspartner verschickt werden können. Sämtliche Mitteilungen können zudem in der „Cloud“ gespeichert werden, um überall und jederzeit Zugriff darauf zu haben.

Telefonbuch wird zur Kommunikationszentrale

Herzstück des SMS-Nachfolgers ist ein verbessertes Telefonbuch. Dieses soll anzeigen, über welchen Kommunikationsweg jeder einzelne Kontakt erreichbar ist. Hat ein Gesprächspartner etwa eine schlechte Internetverbindung, soll die Möglichkeit eines Videotelefonats gar nicht erst angeboten werden. Wohl erst mit Einführung des schnellen Mobilfunks Long Term Evolution (LTE) werden derartige Kapazitätsprobleme ausgeräumt sein und joyn-Nutzer sämtliche Möglichkeiten ausschöpfen können.

Laut GSMA wird joyn auf neuen Smartphones in Kürze werksmäßig integriert sein. Alle anderen Handykunden können ihre Smartphones mittels entsprechender App für joyn fit machen. Während sämtliche große Smartphone-Hersteller (HTC, Huawei, LG, Nokia, Research In Motion, Samsung, Sony, ZTE) bereits ihre Unterstützung zugesagt haben, ist noch unklar, ob auch Apple mit an Bord sein wird.

Apple betreibt mit iMessage bereits jetzt ein iPhone-eigenes Konkurrenzprodukt zur SMS. Aufseiten der Infrastrukturanbieter sind Acme Packet, Alcatel-Lucent, Ericsson, Huawei, Mavenir und Nokia Siemens Networks dabei.

Spanien startet im April

Die drei großen spanischen Mobilfunkbetreiber Orange, Telefonica und Vodafone werden als Erste den neuen SMS-Standard umsetzen. Ab April sollen spanische Handykunden joyn-Mitteilungen netzübergreifend versenden können. Deutschland, Frankreich, Italien und Korea kündigten ebenfalls den Marktstart noch in diesem Jahr an.

Ob mit der Einführung von joyn Extragebühren auf die Handykunden zukommen oder die Nutzung in bestehende Datenpauschalen integriert wird, ist nicht bekannt. Auch ein Starttermin für Österreich wurde bisher nicht genannt. Auf Nachfrage von ORF.at erklärten T-Mobile, A1 und Orange, die Situation derzeit zu evaluieren."

orf.at am 28.2.2012