Donnerstag, 21. April 2011
Royal Society of Arts: durch Kommunikation zur Demokratie
Mittwoch, 20. April 2011
TA Bizmail: „Überall dort, wo kommuniziert wird“
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Thomas Schmutzer, Geschäftsführer des Unternehmensberaters HMP, sieht die Art und Weise, wie in Unternehmen kommuniziert wird, als Basis überhaupt für Geschäftserfolg. Denn: Information ist heute in vielen Firmen das wichtigste Gut, ja sogar Handelsware, die den Kunden bereitgestellt, zugeschnitten und geliefert wird. Schmutzers Credo: laufen Kommunikationsprozesse zwischen Mitarbeitern, zu den Partnern und Kunden hin effizient und zielgerichtet, so können Entscheidungen besser und schneller gefällt werden. Information Worker bekommen damit einen fähigen Untergrund, der wiederum einzelne Unternehmensprozesse unterstützt.
Ein Beispiel: Ein Kundentermin zum Thema Verkauf, Beratung oder etwa Installation bei dem überraschend ein weiterer Experte der betroffenen Firma benötigt wird, bedeutet ohne Unified Communications, dass dieses Meeting möglicherweise ergebnislos beendet wird. Dagegen könnte eine integrierte Kommunikationsplattform den benötigten Kollegen schnell orten und flexibel zu dem Meeting dazu schalten – unter Umständen sogar per Video. Fragen des Kunden können dann direkt und rasch beantwortet werden. Mitunter wird damit schneller ein Ergebnis erzielt, in dem etwa bereits im selben Meeting ein Vertrag unterzeichnet wird.
Schmutzer spricht beim Thema Kommunikation gerne von Querschnittsprozessen. Unified-Communications-Lösungen sind „überall dort gefragt, wo am meisten kommuniziert wird.“ Kundenbetreuungsprozesse oder Produktentwicklungen sind gute Beispiele für einen intensiven Abstimmungsaufwand, für eine hohe Kommunikationsdichte innerhalb des Unternehmens „Die Indikatoren, um Prozesse zu identifizieren, wo Unified Communication Mehrwert bringt, sind zum Beispiel Kommunikationsintensität, Anzahl der involvierten Personen, Kommunikationskosten, Abstimmungsbedarf und Durchlaufzeiten“, erklärt der Berater.
Österreichweite Studie
In einer Studie hat HMP gemeinsam mit dem Fachverlag Report erstmals österreichweit Firmen zu den Bedürfnissen und Investitionsverhalten bei Unified-Communication-Lösungen befragt. Das Ende Jänner vorgestellte Ergebnis spricht eine sehr deutliche Sprache: Unternehmen sind sich über die Vorteile der Lösungen bereits völlig im Klaren. Derzeit wird Unified Communication in Österreich vor allem zur Verbesserung der internen Kommunikation in Firmen eingesetzt. Mehr als die Hälfte der über 200 Befragten gaben an, dass dies in ihren Projekten Schwerpunkt war. Etwas über 20 Prozent der Teilnehmer hatten im Jahr 2010 noch keine UC-Projekte gestartet. In den kommenden 24 Monaten soll sich dies allerdings zu Gunsten der Prozessoptimierung und den damit erwarteten Einsparungen verschieben, kommen die Studienautoren zum Schluss.
Themen im Brennpunkt
Im Fokus liegen dabei die sichere und schnelle Erreichbarkeit, eine Identifizierung der Ansprechpartner und auch ortsbezogene Dienste, um beispielsweise Suchvorgänge in alltäglichen Tätigkeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Die Kommunikation mit Partnern, Lieferanten oder Kunden steht auf der UC-Wunschliste für die nächsten zwei Jahre an zweiter Stelle. Insgesamt wollen etwas mehr als die Hälfte der Unternehmen aller Betriebsgrößen Investitionen zwischen 50.000 und 200.000 Euro in diesem Zeitraum tätigen.
Der Return-on-Investment (RoI) von Investitionen in Unified Communications ist nur dann lukrierbar, wenn anhand der Geschäftsprozesse überlegt wird, welcher Arbeitsschritt durch UC unterstützt werden kann und welcher nicht. „Wesentliche Indikatoren für Prozesse, die mit UCInvestitionen gut zu unterstützen sind, sind Kommunikation und Interaktion etwa mit Kunden und Lieferanten. Dort findet UC ein optimales Umfeld, denn hier können Medienbrüche geglättet, Wissen besser weitergegeben und die Produktivitätszeiten der Mitarbeiter optimiert werden, indem etwa exakt die benötigte Information zur richtigen Zeit der richtigen Person zur Verfügung gestellt wird“, betont Schmutzer. Denn Unified Communications bildet die Brücke zwischen Kommunikations- und Informationskanälen. Benutzer bekommen auf ihren Endgeräten bei einer möglichst einheitlichen Benutzeroberfläche den optimalen Zugang zu ihren Applikationen.
Weblink: Studie „Unified Communications 2010“ – Management Summary:
Freitag, 15. April 2011
IT-Business.de: Die 5 wichtigsten UCC-Trends für 2011
Unified Communication und Collaboration (UCC) ist deutlich mehr als eine Technologie – UCC liefert die Grundlage für neue Formen der internen und externen Zusammenarbeit, für effizientere Geschäftsprozesse und für neue Geschäftsmodelle. Die Technologie kann fachliche Anforderungen optimal unterstützen. Eine erfolgreiche Einführung ist jedoch abhängig von der emotionalen Einbindung der Mitarbeiter und der Unternehmenskultur.
Damovo, herstellerneutraler Integrations- und Servicepartner für UCC-Lösungen, hat die wichtigsten Trends für 2011 in fünf Punkten aufgelistet.
1. Social-Media-Tools entwickeln sich zum festen Bestandteil der Unternehmenskommunikation. In den vergangenen zwölf Monaten haben viele Unternehmen Erfahrungen mit Social-Media-Tools gesammelt. Es wurde getestet, wie und in welchen Bereichen sich diese Kommunikationswerkzeuge vorteilhaft für den Geschäftsbetrieb einsetzen lassen. Die Berufseinsteiger der Generation Internet haben dazu einen entscheidenden Anteil beigetragen, denn sie nutzen Social-Media-Plattformen zur optimalen Vernetzung mit Freunden und Bekannten. Unternehmen werden diese Erfahrungen vermehrt aufgreifen und nun ihrerseits Social-Media- und Web-2.0-Tools im Marketing, Vertrieb und Customer Support einsetzen, um Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner besser einzubinden.
2. Die Variantenvielfalt der Kommunikationsendgeräte steigt. Berufseinsteiger, die mit dem Web und einer großen Bandbreite mobiler Endgeräte aufgewachsen sind, wollen die Kommunikations-Tools, die sie privat verwenden, auch im Job einsetzen. Einige Unternehmen gehen so weit und erlauben die Verwendung privater Smartphones und anderer Systeme. Die Ausstattung der Arbeitsplätze verändert sich damit noch einmal massiv. Die Heterogenität wird deutlich steigen. Heutige Berufseinsteiger nutzen die unterschiedlichsten mobilen Endgeräte, sie sind immer online und greifen auf Daten jeder Art zu. Unternehmen müssen daher ein gut ausbalanciertes IT-Sicherheitskonzept etablieren – nach dem Motto „so viel individuelle Freiheit wie möglich und gleichzeitig so viel Sicherheit wie notwendig“.
3. Unified Communication und Collaboration kommt vermehrt aus der Cloud. Die Nutzung von UCC als Cloud-Service wird sich in diesem Jahr verstärkt durchsetzen. Ohne Investitionen in die eigene Infrastruktur beziehen Unternehmen alle UCC-Funktionen sehr flexibel als Dienstleistung und können diese monatlich pro Anwender oder volumenbasiert ohne feste Laufzeit abrechnen. Einer der wichtigsten Vorteile ist das „Pay-as-you-use“-Modell. Durch die nutzungsbezogene Abrechnung werden die ansonsten durch den Erwerb von Hardware und Softwarelizenzen entstehenden Fixkosten in variable Kosten umgewandelt. Gerade in der heutigen Zeit, wo Unternehmen mit einem stagnierenden oder rückläufigen IT-Budget auskommen müssen, ist die Kostenersparnis und Flexibilität ein zentrales Motiv.
4. Mobile Arbeitsweisen forcieren das Zusammenwachsen von Fest- und Mobilfunknetz. Angesichts zunehmend mobiler Arbeitsweisen etablieren sich Smartphones mit den unterschiedlichsten Betriebssystemen als wichtige Business-Tools. Mit einer aktuellen Lösung für Enterprise Fixed Mobile Convergence (eFMC) erhalten mobile Mitarbeiter jederzeit und überall Zugriff auf unternehmenskritische Applikationen. Anwender sind immer mit dem am besten verfügbaren Netz (EnterpriseWLAN, Mobilfunk, Hotspot unterwegs oder einem drahtlosen Netz im Home Office) verbunden. Durch eine wirksame Verschlüsselung der Verbindung bleibt die Vertraulichkeit und Sicherheit gewährleistet. Für die Außendienstmitarbeiter bedeutet eFMC, dass sie keine komplexen VPN-Lösungen konfigurieren müssen, sondern die Vorteile der automatischen und nahtlosen Sicherheit nutzen können, für die mobile Geräte von heute optimiert sind.
5. In Sachen UCC übernehmen die Fachabteilungen die Führungsrolle. Für die Weiterentwicklung der IT, deren Betrieb und ebenso für die TK-Lösung war in der Vergangenheit nahezu naturgemäß einzig die IT-Abteilung zuständig. Hier hat sich schon seit einiger Zeit ein Wandel vollzogen. Bei vielen Projekten und der Einführung neuer Kommunikationstechnologien ging die Initiative von den Fachabteilungen aus. Dieser Trend wird sich 2011 noch verstärken. Vor allem dort, wo die vorhandenen und teils veralteten Kommunikations-Tools mit dem schnell wachsenden Bedarf nicht mehr mithalten können, fordern die Fachabteilungen rasch deutliche Verbesserungen. Die IT-Abteilung hat dann die Aufgabe, die dazu notwendige technologische Infrastruktur zu konzipieren und entweder selbst oder über einen qualifizierten Dienstleister bereitzustellen.
„Richtig eingesetzt kann UCC einen entscheidenden Beitrag zur Optimierung der Geschäftsprozesse leisten. Dabei spielt die emotionale Komponente und die Qualität der Kommunikationsprozesse eine wichtige Rolle für die Effizienz der Abläufe“, sagt Carl Mühlner, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Damovo in Düsseldorf. „Kommunikation, und damit auch UCC, ist immer nur ein Werkzeug, um Geschäftsziele zu erreichen, wie Kosten senken, Effizienz steigern, neue Produkte entwickeln oder neue Märkte erschließen. UCC-Technologien helfen dabei, fachliche und emotionale Hindernisse abzubauen.“
Dienstag, 12. April 2011
Mobile Unternehmensprozesse, was steckt dahinter?

Hier geht's zur Kolumne auf Report.at
Montag, 11. April 2011
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